Die Anfänge des Wintersportes in St. Moritz
Wie genau der Wintersport Einzug in St. Moritz hielt ist nicht mehr vollständig nachzuvollziehen, es gibt aber eine amüsante und auch plausible Erklärung darüber: Die Sommersaison im OberENGADIN im Jahr 1864 ging zu Ende und die einzigen Gäste waren noch Engländer, die zusammen mit dem Hotelier Johannes Badrutt, in der ENGADINerstube in St. Moritz Whisky tranken. Obwohl es öfters solche Abschiedstrunke gab, war dieser doch etwas ganz spezielles. Denn plötzlich machte Johannes Badrutt die Engländer darauf aufmerksam, wie toll doch der Winter im ENGADIN ist. Er pries die frische Alpenluft, den Pulverschnee und die Wintersonne. Daraufhin kam Johannes Badrutt die Idee. Er wettete mit seinen englischen Gästen, dass sie, sollten sie den Winter im ENGADIN bleiben, es nicht bereuen würden. Sollte er diese Wette verlieren, würde er alle Reisespesen vergüten und sollte er sie gewinnen, durften die Engländer seine Gäste bis Ostern bleiben. Die wettfreudigen Engländer nahmen das Angebot sofort an. Und die Engländer hielten Wort: kurz vor Weihnachten kamen sie mit Familienangehörigen wieder ins ENGADIN. Gleich am Anfang waren sie überrascht von der Hitze und der blendenden Sonne, denn sie hatten sich den Winter neblig und kalt vorgestellt. Schnell war klar, dass Johannes Badrutt seine Wette gewonnen hatte und somit die Engländer bis Ostern im ENGADIN bleiben durften. Und in den darauf folgenden Jahren kamen diese Engländer immer wieder im Winter, begleitet von Dutzenden Verwanden und Bekannten.

Ihr Garant für gelungene, erholsame Ferien für die ganze Familie! Verkehrberuhigt, Panorama-Sicht. Kurze Wege zur Loipe, Innenstadt, Bahnhof, Bushaltestelle, öffentlicher Nahverkehr