Pontresina
Pontresina
(deutsch/italienisch; rätoromanisch Puntraschigna) ist eine politische Gemeinde im Kreis Oberengadin des Kantons Graubünden in der Schweiz. Die Gemeinde liegt im Engadin, nördlich des Berninapasses. Ursprünglich benutzten die Bewohner Puter, eine bündnerromanische Mundart, zur Verständigung.
Der Ort ist von Häusern im Engadiner Stil geprägt. Viele sind mit Sgraffito-Wandmalereien und geschmückten Erkern verziert. Pontresina verdankt seine Bedeutung der Lage am Bernina-Pass und dem Fremdenverkehr. Im Mittelalter war der Ort bedeutsamer als das benachbarte St. Moritz. Nachdem 1850 ein erster Gasthof eröffnet wurde, begann der Tourismus zu blühen. Im Sommer 1885 zählte man schon 2000 Gäste. Zuletzt war Pontresina im Jahre 2003 Austragungspartner bei der FIS Alpinen Ski WM St. Moritz-Pontresina. Seit 2008 ist Pontresina im Rahmen des Engadin Skimarathons ausserdem Zielort des neueingeführten Halbmarathons.

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